Aktuelles

An dieser Stelle werden aktuelle Meldungen des Ordens in chronologischer Reihenfolge veröffentlicht.

Münster, 25. März 2020

Gebetsauftruf von Papst Franziskus mit Segen "Urbi et Orbi"

 

Am Freitag, dem 27. März 2020, wird der Heilige Vater wegen der Corona-Pandemie um 18:00 Uhr ein Gebet auf dem leeren Vorplatz des Petersdomes halten und anschließend den päpstlichen Segen „Urbi et Orbi“ spenden. Dazu lädt er alle Gläubigen ein, sich mit ihm über das Internet und die sozialen Medien zu verbinden. Der Segen ist unter den gewöhnlichen Bedingungen mit einem vollkommenen Ablass der Sündenstrafen verbunden.

 

Der Orden der Ritter Unserer Lieben Frau (Priorat P. Pio) ruft alle Mitglieder und mit ihm verbundenen Gläubigen auf, diesem Gebetsaufruf des Heiligen Vaters mit ganzem Herzen Folge zu leisten!

 

Gleichzeitig sollen alle Mitglieder die Wunderbare Medaille - gemäß der Ordensregel - stets voller Vertrauen bei sich tragen und sich in allen Anliegen dieser besonderen Zeit der Prüfung stets voller Zuversicht an die heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria wenden!

 

Br. Peter Böhm
Beauftragter des Meisters für das Priorat P. Pio

Botschaft zur Fastenzeit
Priorat Hl. Ludwig (Frankreich)

(Auszüge)

 

Morgen am Donnerstag, 19. März, feiern wir das Fest des heiligen Josef, des Schutzpatrons der Familien, Familienväter, Handwerker, Arbeiter, Reisenden und Verbannten, Totengräbern, Sterbenden und für einen "Guten Tod".

 

Gleichzeitig feiern wir die Mitte der Fastenzeit, ein Datum, das die Hälfte der Zeit dieser "Höhepunkte der Bußpraxis der Kirche" markiert. "Mögen Ihre Diener sich in Buße reinigen und sich dafür einsetzen, das Gute zu tun ...", sagt uns das Eröffnungsgebet der Messe.

 

Ja, wir können uns während dieser „einschneidenden“ Fastenzeit für andere durch Buße reinigen und sehen unter diesen außergewöhnlichen Umständen eine Gelegenheit, unseren Glauben und unsere Berufung zu vertiefen.

 

"Eingeschränkt" zu Hause, zumindest für die Mehrheit von uns, denken wir an das Gesundheitspersonal, an die Ordnungskräfte, an die Fahrer der LKW’s mit fehlenden Waren, an diejenigen, die aus ihrem Urlaub, ihrer Ausbildung, ihrem Ruhestand zurückgerufen wurden... .

 

Wir beten für das Ende der Epidemie, die Heilung der Kranken und um die Rettung der Seelen derer, die daran sterben. Lassen Sie uns für unser Land beten, während wir an alle Umwälzungen in den sozialen, wirtschaftlichen oder politischen Bereichen denken, die sicher folgen werden.

 

Nutzen wir die Zeit dafür, die Ordensregel besser einzuhalten.

 

Eine Novene für den heiligen Josef mit Mgr. Rey, Bischof von Fréjus-Toulon, endet auf YouTube. Auf die gleiche Weise lehren uns die Missionare der Barmherzigkeit, wie wir muslimischen Zuhörern unsere Religion erklären können.

 

Der Vatikan, wie viele andere Pfarreien auch, bieten eine Live-Übertragung von Gottesdiensten an.

 

Lasst uns in Hoffnung bleiben, lasst uns nicht auf die Propheten des Untergangs hören, lasset uns wachen und beten, lasset uns vereint sein und diese Prüfung in Gemeinschaft miteinander durchstehen.

 

(…)

 

"Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?"(Ps. 26)

 

Br. Jacques Pellabeuf

Prior von Frankreich

 

(Übersetzung aus dem Französischen: Peter Böhm)

 

Stellungnahme des Ordens
der Ritter Unserer Lieben Frau / MILITIA SANCTAE MARIAE
(Priorat P. Pio)

zur Aufhebung des Verbots der geschäftsmäßigen Sterbehilfe.

 

Der Orden der Ritter Unserer Lieben Frau verurteilt die Aufhebung des Verbots der geschäftsmäßigen Selbsttötung durch das Bundesverfassungsgericht (Urteil vom 26.02.2020) mit allem Nachdruck! Er sieht  darin einen weiteren Dammbruch auf dem Weg des deutschen Gesetzgebers weg von einem christlichen Menschenbild, wie es in der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland von den Vätern des Grundgesetzes definiert wurde.

 

In diesen Zeiten der Umkehrung der Werte ruft die MILITIA SANTAE MARIAE allen Christen in Erinnerung, daß nach katholischem Verständnis die Beihilfe zur Selbsttötung ein schwerwiegender Verstoß gegen das Sittengesetz darstellt, welcher mit der automatischen Exkommunikation der Beteiligten einhergeht (vgl. Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 470). Somit verbietet es sich für jeden katholischen Christen, solche Praktiken gutzuheißen oder sich an solchen aktiv oder passiv zu beteiligen.

 

Zugleich ruft der Orden dazu auf, für die Entscheidungsträger in Gesellschaft und Politik zu beten, damit diese die Kraft haben, am christlichen Menschenbild festzuhalten – zum Wohle aller Menschen in unserem Land!

 

Äußerung des hochwürdigsten Herrn Bischofs Rudolf Voderholzer von Regensburg zum Recht auf "selbstbestimmtes Sterben"

 

 

In seiner Predigt am Aschermittwoch äußerte sich der Bischof von Regensburg zur Aufhebung des Verbots der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung durch das deutsche Bundesverfassungsgericht am 26.02.2020. Mit Erlaubnis des Bistums Regensburg geben wir hier eine Zusammenfassung der Predigt wieder, wie sie am 27.02.2020 auf der Website des Bistums veröffentlicht wurde. Der Orden der Ritter Unserer Lieben Frau dankt dem Bischof für das klare Bekenntnis zum Leben!

 

Wird Sterben Pflicht? – Bischof Voderholzer zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts über „selbstbestimmtes Sterben“.

 

(Regensburg, 27.02.2020)

Am Aschermittwoch, an dem das Auflegen des Aschenkreuzes an die Vergänglichkeit eines jeden Menschen erinnert, hat der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer Stellung bezogen zum jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

 

Das Bundesverfassungsgericht sieht ein Recht auf „selbstbestimmtes Sterben“ und hat deshalb den Paragrafen 217 für nichtig erklärt. Dieses sogenannte Recht auf selbstbestimmtes Sterben schließe „die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen“, sagte Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle am Mittwoch in Karlsruhe. Das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe ist damit nichtig.

 

Aber: Das Leben ist unverfügbar!

 

Mit großer Sorge auf dieses Urteil blickend, betonte der Regensburger Bischof, dass jedes „Leben unverfügbar ist“. Die Gefahr bestehe nun, dass das gesellschaftlich weit verbreitete Pochen auf „Selbstbestimmung“ umschlage in eine totalitäre Fremdbestimmung. Ein immenser gesellschaftlicher Druck kann sich entwickeln. Was geschieht, wenn auf alte und kranke Menschen der Erwartungsdruck ausgeübt wird, den Angehörigen oder dem Staat nicht zur Last zu fallen? Sollen sie ihren „Platz räumen“, um Kosten zu sparen? In diesem Kontext zitierte Bischof Voderholzer den Palliativmediziner und Vorstandsvorsitzenden der Deutschen PalliativStiftung Thomas Sitte: „Wer Sterbehilfe erlaubt, mache über kurz oder lang Sterben zur Pflicht.“

 

Vor dem Hintergrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts gewinnt die christliche Verantwortung eine neue Dimension, sagte der Bischof: „Wer Humanität schützen will, muss dafür eintreten, dass aktive Sterbehilfe unter keinen Umständen in Frage kommt.“ Es muss sich nach Kräften dafür eingesetzt werden, die Möglichkeiten der Palliativmedizin auszuschöpfen. Die Hospizbewegung müsse um ein vielfaches gefördert werden, auch was die öffentliche Wahrnehmung betrifft.

 

Bischof Voderholzer berichtete von seinen Erfahrungen, dass der Ruf nach aktiver Sterbehilfe in den meisten Fällen getragen sei von der Angst vor Schmerzen oder Einsamkeit.

 

Ohne Zweifel sei die Angst, am Lebensende auf Mitmenschen angewiesen zu sein, unter Schmerzen zu leiden oder alleingelassen zu werden, bei vielen Menschen präsent. Sie müsse ernstgenommen werden. Sterbenden müsse die bestmögliche palliativmedizinische und menschliche Hilfe angeboten werden. Aktive Sterbehilfe könne aber nicht die Lösung sein.

 

Bischof Voderholzer dankte deshalb allen, die sich in der Pflege sterbender Menschen einsetzen, und erinnerte an das Beispiel der heiligen Mutter Teresa.

 

Für die bevorstehende Fastenzeit, die vierzigtätige Vorbereitungszeit auf Ostern, lud Bischof Voderholzer die Mitfeiernden in der Regensburger Niedermünsterkirche ein, wieder vermehrt in den Blick zu nehmen, dass das Leben ein Geschenk ist. Jede Aufmerksamkeit für alte, kranke oder bedürftige Menschen, jeder Anruf, jeder Zuwendung, jeder Besuch am Krankenbett ist ein Werk der Barmherzigkeit.

 

Quelle: https://www.bistum-regensburg.de/news/wird-sterben-pflicht-bischof-voderholzer-zum-urteil-des-bundesverfassungsgerichts-ueber-selbstbestimmtes-sterben-7289/ abgerufen am 01.03.2020 ; 16:22 Uhr

 

Rundbrief des Meisters der MSM für den Monat August 2019

Pax

 

Meine lieben Brüder und Freunde,

 

"Durch die allerseligste Jungfrau Maria ist Jesus Christus in die Welt gekommen, durch Maria soll er auch in der Welt herrschen." (hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort)

 

Für die MSM (Ritter Unserer Lieben Frau) hat der Monat August eine große Bedeutung. Am 15. August feiern wir mit großer Freude gemeinsam mit der ganzen Kirche das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Es ist unser größtes Fest. Seit unserer Gründung haben wir in der Kathedrale von Chartres, Frankreich, diesem großen Fest Unserer Lieben Frau beigewohnt, und uns wird die Ehre zuteil, den Schleier Unserer Lieben Frau, welcher in dieser Kathedrale aufbewahrt wird, in einer Prozession durch die Straßen von Chartres zu tragen. Dies ist für den Orden an diesem Fest wahrhaftig eine sehr große Freude.

 

Wie ich bereits in meinen vorherigen Monatsbriefen erwähnte, ist die MSM eine ausgesprochen marianische Laienbewegung, die dem Beispiel und den Lehren von zwei großen marianischen Heiligen folgt: dem hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort (dessen Gedenktag der 28. April ist) und des hl. Bernhard von Clairvaux (dessen Gedenktag der 20. August ist). Deshalb erfüllt uns jedes der Gottesmutter gewidmete Fest mit Freude und vermehrt unsere Hingabe an die Jungfrau Maria in dem Bewußtsein, dass - wie verschiedene Kirchenlehrer sagen und der hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort so eindrucksvoll unterstreicht – wir schneller zu Jesus gelangen, wenn wir an Ihrer Seite gehen. Dieser große Heilige beginnt sein berühmtes Buch "Abhandlung von der Wahren Andacht zur allerseeligsten Jungfrau Maria“ genau mit den Worten, welche ich meinem Monatsbrief vorangestellt habe: "Durch die allerseligste Jungfrau Maria ist Jesus Christus in die Welt gekommen, durch Maria soll er auch in der Welt herrschen."

 

Der Monat August erinnert uns mit dem Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel besonders an unsere geistigen Wurzeln, welche marianisch sind.

 

Unsere Regel (Kap.XIV, 3) besagt:

 

“Zu ihren Festen bringen die Ritter der heiligen Jungfrau Maria eine besondere Gabe dar, sei es in Gebet oder eine sonstige Aufmerksamkeit, die der Heilige Geist ihnen eingeben wird. Sie werden sich bemühen, weitere Zeichen ihrer Liebe zu finden. Das Lächeln Unserer Lieben Frau, ihr von tausend Segen begleitetes Wohlwollen, Gaben des Friedens und der Liebe, werden dafür ihr Lohn sein.”

 

Abschließend bitte ich die Leser dieses Briefes, niemals den Wahlspruch des hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort zu vergessen: DURCH MARIA ZU JESUS!

 

Carlos de Aguiar Gomes

Meister und erster Diener der MILITIA SANCTAE MARIAE

(Miles, pauper et peccator)

 

 

21. - 23. Juni 2019

Jahreskapitel des Priorates "Padre Pio" in Altötting

Teilnahme des Ordens am Einzug der Wallfahrer in die St. Anna-Basilika am 22.  April 2019
Teilnahme des Ordens am Einzug der Wallfahrer in die St. Anna-Basilika am 22. April 2019

 

 

Auch in diesem Jahr hielt die MILITIA SANCTAE MARIAE ihr Jahreskapitel zusammen mit der zeitgleich stattfindenden Wallfahrt von Pro Sancta Ecclesia in Altötting ab. Damit möchte der Orden ein Bekenntnis zur würdigen Feier der Liturgie setzen. Ein besonderer Höhepunkt war der gemeinsame Einzug mit den Wallfahrern zum Pontifikalamt mit Erzbischof Wolfgang Haas in die St. Anna-Basilika.

 

 

Neben der Besprechung von verwaltungstechnischen Angelegenheiten und dem gegenseitigen persönlichen Austausch hielt unser Prior Dr. Martin Huber einen geistlichen Impulsvortrag mit dem Thema „Vom Familienleben der Ritter“.

 

Der christlichen Familie ist ein eigenes Kapitel der Ordensregel gewidmet. Darin werden die Ordensmitglieder aufgefordert, eine große Ehrfurcht für die von Gott gestiftete christliche Ehe zu haben und der Familie ihren ursprünglichen Wert wieder zurückzugeben. Dies geschieht vor allem, indem wieder regelmäßig gemeinsam gebetet wird (Morgen- und Abendgebet, Tischgebete, Weihe an das Heiligste Herz Jesu‘ und das Unbefleckte Herz Mariens). Die Männer sollen ermutigt werden, ihre Rolle als Vater in der Familie bewußt wahrzunehmen. Sie sollen verhindern, daß dieses Heiligtum durch das Eindringen weltlicher Betriebsamkeit entweiht wird.

 

 

Anknüpfend an die Stichpunkte aus der Ordensregel, arbeitete Dr. Huber in seinem Vortrag die wichtigsten aktuellen Angriffe auf die Familie heraus, welche hier wären:

 

1. Verwässerung der katholischen Ehelehre von Kräften innerhalb der katholischen Kirche

 

2. Genderideologie

 

3. (Homo-) Sexualisierung der Gesellschaft

 

3. Förderung der Homohäresie

 

 

Der Vortrag ist in Textform unter dem Navigationspunkt „Dokumente“ abrufbar.

 

 

Für weitere allgemeine Informationen zur Wallfahrt verweisen wir auf untenstehenden Artikel, welchen wir mit freundlicher Genehmigung des Altöttinger Liebfrauenboten hier veröffentlichen dürfen. Der Artikel erschien in der Ausgabe Nr. 26 vom 30. Juni 2019 auf Seite 16.

 

27. April 2019

Diener Unserer Lieben Frau in Congo-Brazaville

Am Samstag, dem 27 April 2019, am Vortag des Festes des heiligen Ludwig-Maria Grignion de Montfort, wurden fünf Männer in Congo-Brazzaville als “Diener Unserer Lieben Frau” aufgenommen. Die fünf Männer sind Armand Ouakanou, Brice-Regis Malonga, Serge-Alain Mouanga, Adolphe Mbizi and Arsene Makisa. Fünf weitere Postulanten konnten nicht anwesend sein, werden jedoch demnächst aufgenommen werden.

 

Die Aufnahme erfolgte nach einer dreijährigen Schulung, welche über Mail, Post und Videokonferenzen erfolgte. Nach der Aufnahme wurden die neuen MSM-Mitglieder in den Themen Gebet, Studium und Werke der Barmherzigkeit unterwiesen.

 

Für die neuen Brüder was es eine Freude zu wissen, daß viele Ordensmitglieder aus vielen Ländern Europas sowie aus dem Libanon, Kanada und Brasilien mit ihnen im Gebet verbunden sind!

 

Die MILITIA SANCTAE MARIAE ist in Congo seit dem Jahr 2012 vertreten.

Militia Sanctae Mariae Mitglied im

Internationalen Weltverband der Nicht-Regierungsorganisationen (WANGO)

 

 

Der Orden der Ritter Unserer Lieben Frau ist seit dem 03. April 2019 offizielles Mitglied im Internationalen Weltverband der Nichtregierungsorganisationen (World Association of Non-Governmental Organizations -  WANGO).

 

Der Weltverband der Nicht-Regierungsorganisationen (WANGO) ist eine internationale Organisation von NGOs, welcher sich weltweit für die Förderung des Friedes und globalen Wohlstands einsetzt. Er stellt dabei die Infrastruktur zur Vernetzung von Nicht-Regierungsorganisationen bereit.

 

Initiiert im Jahr 2000 von einigen internationalen NGOs und prominenten Visionären, hat sich WANGO schnell zu einen der führenden internationalen Gremien für Nichtregierungsorganisationen entwickelt, die den Idealen des universellen Friedens und der Gerechtigkeit verpflichtet sind.

 

Weitere Infos über den Verband sind unter www.wango.org zu finden.

Botschaft des Meisters für Oktober 2018

 

Zur Zeit meiner Wahl als Meister und erster Diener der MSM, habe ich als Motto meines Magisteriums „Sub tuum praesidium“, die älteste Antiphon zu Unserer Lieben Frau, erwählt. Sie erinnern sich bestimmt, daß dieses Gebet sofort nach der Annahme meines Magisteriums gebetet wurde. Ich habe mich entschlossen, meinen Dienst unter den Schutz Unserer Lieben Frau zu stellen. Seitdem bete ich jeden Tag diese Antiphon, um den Schutz der Theotokos für die MSM herabzuflehen und um mich des Magisteriums, das meine Brüder mir anvertraut haben, würdig zu erweisen.

 

Anläßlich aller in unserer Domus Mariæ in Braga zelebrierten Gottesdienste, wird am Ende diese Antiphon gebetet.

 

Am kommenden Michaelstag, der Feier unseres Großmeisters, hat der Heilige Stuhl einen Antrag von Papst Franziskus verbreitet, daß in der ganzen Welt alle Gläubigen den Rosenkranz mit dieser Anrufung ‚Sub tuum praesidium‘ beenden. Des weiteren soll dazu das Michaelsgebet vom Papst Leo XIII. gebetet werden, wie man es am Ende jedes Gottesdienstes betete und womit wir unsere monatlichen Kapitel beenden.

 

Also bitte ich Sie, jeden meiner Brüder und Freunde der MSM, diesem Anruf unseres Papstes positiv zu entsprechen und ihn im Gehorsam anzunehmen.

 

Hiermit bestimme ich daß vom Rosenkranzmonat Oktober an, jeder von uns diese beiden Gebete betet und andere zum Beten derselben einlädt, wie der Heilige Vater es empfohlen hat.

 

«SUB TUUM PRAESIDIUM»

 "Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin. Verschmähe nicht unser Gebet in unsern Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren, o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau."

 

Der Meister und erster Diener der MSM

Carlos Aguiar Gomes

(Miles – pauper et peccator)

Ausserordentlicher Brief des Meisters im September 2018

 

Lasset uns beten für den Heiligen Vater

 

Liebe Brüder, Schwestern und Freunde,

eine der wesentlichsten Merkmale unseres Ordens ist unsere Liebe für und unsere Verbundenheit mit dem Heiligen Vater, unabhängig davon, wer den Stuhl des heiligen Petrus innehat. Wir wissen, dass die Wahl des Papstes nicht durch Menschen, sondern durch den Heiligen Geist selbst erfolgt. Ja, Brüder, Schwestern und Freunde, im Moment geht die Kirche durch sehr schwere Zeiten. Wichtige Grundsätze werden in Frage gestellt.

 

Ich bin mir bewusst - und die Kirche lehrt es uns - dass das Päpstliche Lehramt nicht in allen Fällen zum Gehorsam verpflichtet. Ihr wisst, ebenso wie ich, dass die Kirche klar definiert, in welchen Fällen der Papst in dem, was er spricht oder schreibt, unfehlbar ist (‘ex cathedra’) und in welchen nicht. In Fällen, welche nicht die Unfehlbarkeit des Papstes betreffen, ist es durchaus möglich, anderer Meinung zu sein. Trotzdem, Brüder, Schwestern und Freunde, sind wir als Katholiken durch die Liebe gegenüber dem Heiligen Vater, welcher vom Heiligen Geist erwählt ist, angehalten, ihm gegenüber nicht als hartherzige Kritiker aufzutreten. Gerade wenn wir dem Papst nicht zustimmen können, so ist gerade dies ein gute Gelegenheit, unser Gebet für ihn zu verstärken!

 

Folgen wir der häufigen Bitte des Heiligen Vaters, ihn in unser Gebet einzuschließen! Beten wir für ihn und ermuntern wir auch andere, für ihn zu beten, damit er uns leiten möge, wie ein guter Hirte, ja wie der Gute Hirte, welcher Christus selbst ist!

 

Lasset uns keine Zeit verlieren! Lasst uns für den Heiligen Vater beten! Lasst uns beten, dass jeder von uns die Fähigkeit hat, ein glaubwürdiger, lebendiger Stein unserer Kirche zu sein. Lasset uns im Gebet miteinander vereint sein!

 

Lasset uns darauf vertrauen, dass der Heilige Geist den Heiligen Vater, die Kirche und jeden von uns leitet und führt!

 

Bitte zieht das Gebet der lieblosen Rede und dem Hören auf falsche Gerüchte vor, welche durch unsere Feinde gestreut werden, welche damit versuchen, Zwietracht zu säen!

 

Ist es möglich, inmitten all‘ dieser Dinge eine Gemeinschaft zu sein, welche durch die Tradition geleitet und um den Nachfolger des Heiligen Petrus schart ist, wie unser Herr es verlangt? Lasst uns fest in den Grundsätzen vereint sein! Lasst uns nicht die Rolle von “Spaltern” einnehmen, wie jene es tun, welche Satan angehören! Lasset uns kraftvoll um die Einheit unserer Heiligen Kirche beten! Lasst uns treu bleiben!

 

Gedenkt der Worte Jesu: „Du bist Petrus (der Fels), und auf diesen Stein werde ich meine Kirche bauen“.

 

Carlos Aguiar Gomes

Meister und erster Diener der MSM

(Miles – Pauper – Peccator)

Stellungnahme des Ordens zur Ausschreibung "Ein Kleid für Maria" des Aachener Domkapitels

 

Anlässlich der Feierlichkeiten "40 Jahre UNESCO Welterbe Aachener Dom" lobte das Domkapitel Aachen den Wettbewerb "Ein Kleid für Maria" aus. Ziel ist es, das Aachener Gnadenbild neu zu kleiden. Dabei soll die heilige Gottesmutter aus ihrer "herrscherlichen Spähre" herausgehoben und als "Frau aus dem Volk" dargestellt werden. Aufgrund der Berichterstattung in diversen Medien teilt die MILITIA SANCTAE MARIAE die Sorge vieler Gläubigen, daß im Zuge dieses Wettbewerbs das Gnadenbild gewissermassen profaniert und die Gottesmutter der Ihr zustehenden Ehre beraubt wird.

 

Weil gerade der Schutz eben dieser Ehre eines der Hauptziele unseres Ritterordens ist, brachte der Orden seine Sorge in einem Brief an den Bischof von Aachen, Seine Exzellenz Dr. Helmut Dieser, zum Ausdruck.

 

Im Folgenden dokumentieren wir das Schreiben der MILITIA SANCTAE MARIAE an den Bischof von Aachen und die Antwort von Frau Dr. Birgitta Falk, Leiterin der Domschatzkammer und der Dominformation Aachen.

Die MILITIA SANCTAE MARIAE bleibt mit den Verantwortlichen im Bistum Aachen in Kontakt. Zugleich bitten wir alle katholischen Gläubigen um ein tägliches "Ave Maria" zur Ehre der Mutter Gottes!

Kapitel in Altötting vom 01. - 03. Juni 2018

 

Auch in diesem Jahr nahmen die Ritter der MSM an den Wallfahrtstagen der Tradition von Pro Sancta Ecclesia teil, um mit ihrer Anwesenheit das Anliegen einer würdigen Feier der Liturgie zu unterstützen.

 

Neben der Teilnahme an den Vorträgen und den Gottesdiensten trafen sich die Ritter zum Jahreskapitel des Ordens. Prior Dr. Martin Huber aus Österreich referierte zum Thema „Das Apostolische Schreiben Ecclesia in Europa des hl. Papstes Johannes Paus II. im Lichte der aktuellen Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft“. Das Manuskript des Referates ist unter „Dokumente“ abrufbar. Das Foto zeigt die Abordnung des Ordens vor der Basilika St. Anna in Altötting nach dem Pontifikalamt mit Erzbischof Wolfgang Haas.